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Kriege und Katastrophen

Tsunami Katastrophe am 26.12.2004 um ca. 2.00 MEZ. im Indischen Ozean



Tsunami Katastrophe am 26.12.2004 um ca. 2.15 MEZ in Aceh

Kurzdeutung

Was die Welt erschütterte, ca. 230.000 Menschen das Leben kostete, war das Seebeben im indischen Ozean nordwestlich von Aceh (Sumatra), das um ca. 2.00 MEZ. stattfand. Astrologisch stellt sich diese Katastrophe auf den ersten Blick unspektakulär dar. Doch gerade wenn man dieses Horoskop mit dem des stärksten Erdbebens, das aufgezeichnet wurde (Anchorage 1964), vergleicht, werden auffällige Übereinstim-mungen sichtbar.

In diesem Horoskop (Aceh) steht Saturn als Ereignisherrscher maximal bedeutsam am Deszendenten, in Quadratur zum MC und im Spiegelaspekt zu Uranus, dem Herrscher des 2. Hauses, der wiederum eine Quadratur zu Mars und einen Spiegelaspekt zum AC bildet und somit auf die furchtbare Zerstörung von Seiten des Wassers, als dem Schwert des Poseidons, hinweist. Neptun, als der Dritte im Bunde, Herrscher des entwicklungsmäßigen Geschehens und Symbol des Meeres, befindet sich im 1. Haus.

Das furchtbare seelische Leid wird durch die Opposition des Mondes (Volk) zu Pluto angezeigt, zumal dieser Mond der Herrscher des Deszendenten und Pluto der Herrscher des MCs - und damit der Bestimmung - ist. Wenn also eine Bestimmung vorliegt, dann stellen sich jedem astrologisch weiter fortgeschrittenen Menschen in diesem Zusammenhang folgende Fragen:

Wer hat oder wodurch wurde diese Bestimmung bestimmt? - Ist sie Teil der göttlichen Ordnung, hat sie einen Ursprung? Auch darauf gibt das Horoskop dem Erkennenden eine klare Auskunft.....

Maximalbedeutsam ist darüber hinaus Chiron in diesem Ereignishoroskop platziert, das Symbol für einen verwundeten Heiler; denn er bildet eine Konjunktion mit dem AC. Chiron steht hier also für etwas Konstruktives, für Heil, das sich aus dem leidvollen Geschehen entwickeln kann, sei es nun in der tatsächlich sogleich angelaufenen karitativen  Form oder anderen humanitären Hilfen. Chrion zeigt der gesamten Welt unsere Verwundbarkeit, lässt uns grenzüberschreitend spüren, dass wir über mitfühlendes Empfinden und damit Menschlichkeit über alle ideologischen und religiösen Grenzen hinweg miteinander verbunden, eins sind. Brauchen wir also solches Leid, um in uns den gemeinsamen göttlichen Ursprung wieder zu entdecken, wieder zu spüren, dass alle Menschen auf der Seelenebene Brüder bzw. Schwestern sind. Hat also der Tsunami nicht nur irdische Grenzen niedergerissen, sondern auch Mauern, die Kontinente, Länder oder Menschen durch ihr separatistisches Denken um sich errichtet haben?

Unabhängig vom Horoskop und dessen Aussagen stellen sich jedem frei denkenden Menschen in diesem Zusammenhang etwa noch die folgenden Fragen:

War dieses Ereignis von Gott gewollt, zufälliges Schicksal oder Karma (Du erntest, was du säest)? - Spiegelt sich Gott in der Natur wider? Oder ist Er gar die Natur oder vollends von ihr getrennt? - Laut Bibel schuf Gott die Welt - und damit auch die Natur - und war mit Seinem Werk zufrieden. Doch wie passt ein liebender, gütiger Gott bzw. das entsprechende Bild, das wir uns von Gott machen, zu einem offensichtlich so grausamen und gnadenlosen Naturgeschehen? - Stimmen die Aussagen in der Bibel bzw. unsere erdachten Gottesbilder überhaupt? Und last not least die Frage aller Fragen: Gibt es überhaupt unseren Gott oder sind die Erde und schließlich auch wir Menschen tatsächlich nur zufällig entstanden, so wie es die Wissenschaft immer wieder zu erklären versucht.....etc. etc.........?

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