Die Präzession - die kosmischen Zeitalter
Die Lage der Widder- und Waagepunkte
und damit natürlich aller anderen Zeichen auf der Erdbahnebene ist nur annähernd
konstant; denn durch eine ganz langsam rotierende Bewegung der Erdachse verschieben sich
diese Punkte mit der Äquatorebene und damit die Anfänge aller Tierkreiszeichen jährlich
um 0°0’50".Diese Verschiebung findet gegen die Reihenfolge der Tierkreiszeichen
statt und erreicht im Zeitraum eines Menschenlebens nur einen minimalen Wert. Für das
individuelle Horoskop spielt sie daher keine ausschlaggebende Rolle. Im Laufe der
Jahrhunderte ergibt sich jedoch eine beträchtliche Veränderung. Diese
Bewegung des Widderpunktes durch die Rotation der Erdachse und die ihr entsprechende
Verlagerung der Äquatorebene nennt man die Präzession des Frühlingspunktes. In ca.
26000 Jahren hat der Widder-Frühlingspunkt auf seiner Wanderung durch die Ekliptik einmal
den ganzen Erdbahnkreis durchlaufen. Aus diesem Grund können die Tierkreiszeichen und die
gleichnamigen Fixsternbilder nicht identisch sein. Die Zeit, in der sie zusammenfielen,
lag etwa kurz vor Christi Geburt.
Diese Gegebenheit nehmen die
Astrologiegegner sehr gern als objektiven Beweis dafür, dass
die Astrologie nicht stimmen
kann. - Die Sternbilder bezeichnen das kosmische Jahr, so wie der kleine Zeiger der Uhr
die Stunde anzeigt, während der Tierkreis die Minuten aufzeigt, so wie der große Zeiger
der Uhr. - Wenn sich bei der Uhr der große und kleine Zeiger nicht decken, ist das doch
noch lange kein Beweis für die Unrichtigkeit der Uhr, oder? - So auch in der Astrologie:
man muss eben die große Uhr lesen und verstehen können, will man über ihren Wert
Aussagen machen. Ein weiterer objektiver Beweis gegen die Astrologie besteht darin,
dass die Astrologie nicht die Sonne, sondern die Erde als Mittelpunkt nimmt. Das ist wahr,
doch kein Beweis gegen die Astrologie; denn der subjektive Mensch erlebt den Sonnenaufgang
als Tatsache. Hierin liegt wiederum ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis der
Astrologie, die den Menschen als ein Subjekt aus dessen individueller subjektiven Sicht
und vor allen Dingen des damit verbundenen subjektiven Empfindens beschreibt: Karma bzw.
Schicksal entsteht nun einmal gerade aus dieser menschlichen Subjektivität bzw. aus
der dadurch resultierenden Verdrängung heraus! In einer fernen Zukunft, wenn die Menschen
sich so weit entwickelt haben, dass sie objektiv sind, also kein Ego mehr haben,
dann wird im Gegensatz zum geozentrischen (Erde als Mittelpunkt) das heliozentrische
(Sonne als Mittelpunkt) Weltbild astrologisch berücksichtigt werden müssen.
| Waage/Jungfrau-Zeitalter |
ca.10.000 - 14.000 v.
Chr. |
Atlantische Zeit
In diesem Zeitalter soll auf Erden ein paradiesischer Zustand geherrscht haben, weil
das Gottesbewusstsein in den Menschen verwirklicht war. |
| Löwe-Zeitalter |
ca.
8.000 - 10.000 v. Chr. |
Chinesische Zeit
Aus diesem Zeitalter ist so gut wie nichts überliefert worden. |
|
Krebs-Zeitalter |
ca.
6.000 - 8.000 v. Chr. |
Indische Zeit
Aus diesem Zeitalter stammt das heilige vedische Wissen aus atlantischen Tagen in
Form von den Upanishaden.
|
| Zwillings-Zeitalter
|
ca. 4.000
- 6.000 v. Chr. |
Persische Zeit
Die Dualität der Schöpfung wird den Menschen bewusst und damit auch der Gegenpol
zum Göttlichen - Ahriman. Mit dieser Bewusstwerdung der Polaritäten schwindet das
heilige Urwissen und verblasst schließlich zur Ahnung.
|
| Stier-Zeitalter
|
ca. 2.000 - 4.000 v. Chr. |
Ägyptische Zeit
In dieser Zeitalter verlöschte schließlich das letzte geistige Urwissen. Die
Menschheit tauchte in die Materie ein. In dieser Zeit des Moses tanzten die Menschen um
das goldene Kalb als Symbol für das Stierzeitalter und die Verhaftung im Materiellen.
|
|
Widder-Zeitalter |
ca. 0000 - 2000 v. Chr. |
Jüdische Zeit
Die Menschheit entwickelt sich weiter vom Materialismus zum Egoismus. In dieser Zeit
finden wir an den Tempeln Widderköpfe. Es war die Zeit des Echnaton und des
Tutenchamun. |
|
Fische-Zeitalter |
ca. 0000 - 2000 n.
Chr. |
Christliche Zeit
Als Folge des krassen Egoismus aus dem letzten Zeitalter kam Jesus, der zum Christus
wurde, und brachte der Menschheit die Heilslehre der Nächstenliebe, des Glaubens und des
Dienens.
|
|
Wassermann-Zeitalter |
ca. 2000 - 4000
n. Chr. |
Wissenschaftliche Zeit.
In diesem Zeitalter wird die kosmische Strahlung vielfach erhöht mit der Folge, das
die Menschen wieder empfänglich werden für längst vergangenes kosmisches Wissen. Dies
ist erkennbar an dem unübersehbar angestiegenen Interesse für vedisches und
astrologisches Wissen, Yoga und Esoterik. Es ist das Zeitalter der Astrologie, jener
königlichen Wissenschaft, deren Blütezeit vor Jahrtausenden bereits schon für dieses
Zeitalter prophezeit worden war. Sowohl die Astrologie, also auch die Wissenschaft als
irdische Entsprechung des kosmischen Wissens löst die Botschaft der Liebe durch die
Botschaft des Wissens ab. Daher wollen heute die Menschen nicht mehr glauben, sondern
wissen. Die damit einhergehende Verherrlichung der (Informations-)Technik ist
verständlich. |
|
Literaturhinweis:
Diese Texte stammen auszugsweise aus der
Seminar-Broschüre "Die Botschaft
des Wassermann-Zeitalters"
von Udo P.
Pohlner. Die farbig gestaltete Seminarbroschüre ist für je DM 30,- + DM 3 (in
Briefmarken) zu beziehen über:
Astrµ-Institut Udo P. Pohlner
Eisenlauerstr. 4
89312 Günzburg
|

Udo P. Pohlner
Sie können die Broschüre auch übers
Internet in der Klienten-Area
zum halben Preis downloaden oder als Email anfordern!
Die Portokosten entfallen dabei ebenfalls!
|